Europäische Werbungtreibende setzen verstärkt auf das Internet. Das geht aus dem “Marketers’ Internet Ad Barometer 2009″ der European Interactive Advertising Association (EIAA) hervor. 70 Prozent der 300 befragten Marketing-Entscheider geben laut dem Branchenverband an, ihre Online-Werbeausgaben 2009 zu steigern.
Mit 47 Prozent halte beinahe die Hälfte das Internet für einen unverzichtbaren Kanal ihres Marketings, so die EIAA-Studie. Die Folge: Die Konzentration auf das Netz geht den Forschern zufolge vor allem zu Lasten der Media-Etats von TV und Printmedien. 37 Prozent der Befragten geben laut der Studie an, dass die Steigerung des Online-Budgets aus dem Etat für Fernsehwerbung stammt. 32 Prozent hätten aus dem Zeitungs-Budget, 46 Prozent aus dem Etat für Zeitschriften umgeschichtet.
Die Verlagerung der Budgets aus Direkt-Marketing und Hörfunk habe jedoch im Vergleich zum Vorjahr abgenommen. Dies lässt für die EIAA auf eine verstärkte Hinwendung zu Medien mit “performancebasierten Möglichkeiten der streuverlustminimierten Zielgruppenadressierung” schließen.
72 Prozent der Befragten setzen zudem den Ergebnissen zufolge verstärkt auf Targeting, um Zielgruppenlücken auszugleichen und die unter 45-Jährigen anzusprechen.
“Da Markenhersteller ihre Media-Budgets hinsichtlich des Return On Investment genauer denn je prüfen, kommt das Internet als das effektivste und kostentransparenteste Medium bei ihnen voll zur Geltung”, so Alison Fennah, Executive Director der EIAA. “Neue Werbeformate wie Mobile Advertising und Bewegtbildwerbung sind weiter auf dem Vormarsch und werden in den nächsten Jahren nicht mehr wegzudenken sein.”
Quelle: wuv.de
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