Nun ist es mit der Trickserei vorbei. Mit den aktuellen IVW-Online-Zahlen, die am 9. Dezember erscheinen, rücken die Page Impressions in der Ausweisungssystematik auf die Ebene 2 – und werden damit degradiert. Die Visits, die die Besuche zählen und nicht die erzeugten Clicks, erhalten im Gegenzug eine deutlich höhere Relevanz.
“Für ein Ranking der Angebote nach ihrer Gesamtnutzung sind die Visits die verlässliche Größe. Dem tragen wir mit der neuen Gliederung der IVW-Ausweisung Rechnung”, sagt Kai Kuhlmann, Bereichsleiter für Online-Medien bei der IVW. “Außerdem erleichtern wir den Marktteilnehmern die für die Bewertung der Werbeträgerleistung notwenige Analyse der Zusammensetzung der Nutzungsdaten.”
Die PIs erscheinen künftig erst bei dem Aufruf einzelner Angebote. Dort werden die Zugriffe auch in die sieben Hauptkategorien aufgeschlüsselt. Diese sind Redaktioneller Content, User generierter Content, E-Commerce, Kommunikation, Suchmaschinen, Verzeichnisse und Auskunftsdienste, Spiele und Diverses. Eine noch differenziertere Aufschlüsselung bietet die Ebene 3, die die PIs in insgesamt 50 Unterkategorien einteilt.
Außerdem führt die IVW “Kategorien-Visits” ein. Sie geben Auskunft darüber, wie viele Besuche auf “inhaltlich abgegrenzte Bereiche” eines Angebots angefallen sind. Damit dürfte bald auch klarer werden, wie einzelne Angebote ihre Zugriffe schönen. So weist zum Beispiel das Nachrichtenportal N24.de seit Juni 2009 auch die Visits auf dem Communityportal Wer-kennt-wen.de mit aus. Mit durchschlagendem Erfolg: Die Visits stiegen von unter 5 auf rund 20 Millionen im Monat November. Die Kategorien-Visits werden ebenfalls für die sieben Hauptkategorien aufgeschlüsselt.
Die dritte große Änderung betrifft die Differenzierung nach der Herkunft der Zugriffe. Die IVW weist nun auch aus, ob der Nutzer aus dem Inland oder Ausland kommt.
Quelle: Horizont.net

